Aktiv im Alltag - 7 bewegte Tipps

 Wir alle wissen, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist. Leider ist Wissen nicht gleich Tun. Wie ist das bei dir? Nimmst du dir immer wieder vor, mehr Sport und Bewegung in dein Leben zu integrieren und schaffst es einfach nicht? Läuft dir die Zeit davon? Oder gehörst du zu denjenigen, die regelmäßig Sport machen, aber an den sportfreien Tagen die körperliche Bewegung vermissen? Dann habe ich hier etwas für dich: Inzwischen ist es erwiesen, dass der Körper mehrmals am Tag Bewegung braucht. Bisher war man der Ansicht, dass es reicht, etwa dreimal in der Woche Sport zu machen. Sich jeden Tag auszupowern, ist für den Körper jedoch auch nicht ideal.

  1. Jeden Tag 10 Minuten sind für dich, deinen Stoffwechsel und deinen Körper effektiver als 1,5 Stunden in der Woche.
  2. Lieber einfach als aufwändig. Was kannst du gut zuhause ohne große Vorbereitung umsetzen?
  3. Eine kleine Yogaeinheit, Hampelmänner, Kniebeugen oder Seilchenspringen - das kann jeder. Du kannst auch einfach stramm spazieren gehen oder eine Minirunde joggen. Treppensteigen wird deinen Kreislauf (und deine Gesäßmuskulatur) ordentlich in Schwung bringen. Suche etwas aus, was dir Spaß macht!
  4. An welchen Stellen passt Bewegung gut in deinen Alltag? Plane deine Einheiten möglichst ein.
  5. Bewegung direkt nach dem Aufstehen bringt dich ordentlich in Schwung. Wenn du lange am Schreibtisch arbeiten musst, stehe spätestens nach 90 Minuten auf und bewege dich. Anschließend wirst du dich geistig und körperlich wieder fitter fühlen.  Desto später der Tag bzw. Abend desto ruhiger sollten die Bewegungen werden.
  6. Vorm Schlafen kannst du folgende, sehr entspannende Übung ausprobieren: Setze dich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Lass nun den Oberkörper sinken. Gib dich für 3-5 Minuten der Schwerkraft hin. Du wirst dich körperlich und mental viel besser fühlen. Eine super Voraussetzung für guten Schlaf.
  7. Der Tipp zum Schluss: Auch, wenn du gar keine Lust hast... stell' dir einfach vor, wie wohl du dich fühlen wirst, wenn du eine kurze knackige Bewegungseinheit hinter dir hast. 

Du kannst die Bewegungseinheiten zeitlich auch anders einteilen. Fünfmal am Tag 2 Minuten hat sicherlich einen anderen Effekt als 10 Minuten am Stück, der Körper dankt es dir trotzdem. Denk nur an die Evolution... Das Schlimmste was du machen kannst, ist dich gar nicht zu bewegen. Oft ist es  nämlich so, dass wir vor lauter Ansprüchen  am Ende gar nichts machen. Wie wäre es, wenn du jetzt (ja genau, jetzt gleich!) aufstehst und einfach mal 2 Minuten auf einem/zwei Beinen durchs Zimmer springst. Und dann schreibst du mir in den Kommentar, wie du dich anschließend fühlst! Los geht's - jetzt!!!

Welche Ideen hast du?  Wie hältst du es mit der Bewegung? Ich freu' mich auf deinen Kommentar!

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Kommentare: 2
  • #1

    Silke (Donnerstag, 21 April 2016 21:15)

    Liebe Nicole,

    Schöne Tipps hast du zusammengetragen! Ich merke auch immer wieder, wie gut mir Bewegung tut. Und dennoch gibt es Zeiten, da muss ich mich zwingen, die Laufschuhe anzuziehen. Meistens klappt's auch. Dem Hund sei Dank :-)
    Kleine Einheiten zu Hause gehen bei mir wirklich auch gut! Die Yogamatte liegt unterm Bett und braucht nur vorgezogen zu werden. Zwischendurch mach ich auch mal Liegestütze oder Kniebeugen. Heute sagt man dazu ja Pushups und Squats ;-)
    So, und als ich jetzt durch's Zimmer gesprungen bin, hat der Hund gebellt und mein Mann gelacht! :D Das sollte ich viel öfter tun, hihi

    Liebe Grüße
    Silke

  • #2

    Erwin (Dienstag, 26 April 2016 19:09)

    So - ausgedruckt und an das Whiteboard damit. Irgendwann muss man ja mal anfangen.
    Wirklich schöne und leicht umsetzbare Tipps - besten Dank dafür.