Warum Entspannungsübungen nicht funktionieren

Was Frauen wirklich entspannt
Warum allein Entspannungsübungen dein Leben nicht verändern werden und welche 5 Denkfehler dich täglich Energie kosten, das erfährst du hier!

 

Eine provokante These in einer Welt in der das Bedürfnis nach Entspannung so groß ist?

In einer Welt in der Entspannungstrainer, wie Pilze aus dem Boden schießen?

In einer Welt in der wir überflutet werden mit Kursangeboten?

 

So provokant ist die These gar nicht. Warum, das erfährst du nun: 

 

Ein Beispiel: Jonas und Marlies arbeiten beide tagsüber und kommen gegen 18 Uhr heim.

Mittags holen sie sich belegte Brötchen oder Teilchen vom Bäcker.

Nach dem langen Arbeitstag haben beide wenig Lust noch aufwändig zu kochen.

Häufig gibt es Tiefkühlkost: Aufbackpizzen, überbackene Nudelgerichte oder eine Fleischpfanne.

Damit ist es nicht gar zu eintönig wird, gehen sie 2-3 in der Woche essen oder bestellen etwas.

„Fleisch ist mein Gemüse!“, witzelt Jonas gern. Marlies bestellt häufiger mal einen Salat

in der Pizzeria um die Ecke und füllt damit ihr „Ich ernähr‘ mich doch gesund!“ – Depot.

Am Sonntag essen sie bei Marlies Mutter. Sie kocht traditionell deutsch.

Es gibt Fleisch und Gemüse aus dem Garten. Ganz frisch. Das gibt Marlies ein gutes Gefühl.

Sie tut doch was für ihre Gesundheit. Schließlich isst sie regelmäßig Salat und

das frische Gemüse am Sonntag ist so wertvoll, dass die Fastfood-Orgien,

während der Woche kaum ins Gewicht fallen.

 

Da stehen allen, die sich tagtäglich nährstoffreich ernähren doch die Nackenhaare hoch, oder?

Du meinst ich hätte übertrieben? Ich glaube nicht, aber das tut auch nichts zur Sache,

denn durch dieses Beispiel wollte ich dir zeigen, dass wohl kaum jemand von

gesunder Ernährung spricht, wenn es einmal in der Woche Gemüse gibt.

Ob Salat aus der Pizzeria um die Ecke gesund ist, lassen wir mal dahingestellt.

Einmal in der Woche ein gesundes Essen macht noch keine gesunde Ernährung.

Einmal in der Woche Entspannungsübungen machen kein entspanntes Leben! 

 

Wie sehr stresst du dich selbst?

Kommen wir zurück zur Entspannung und übertragen die Geschichte.

Stelle dir nun vor, es ginge bei Jonas und Marlies nicht um die Ernährung,

sondern um die Entspannung. Schauen wir uns Marlies Arbeitstag an:

Marlies arbeitet als Journalistin in einer Redaktion. Vor dem Meeting am Morgen

checkt sie ihre Mails, in Windeseile scannt sie die Inhalte. Nicht dass ihr eine wichtige Info entgeht

und sie im Meeting dumm dasteht. Nach dem Meeting startet der Countdown.

Jeden Nachmittag um 16 Uhr muss alles fertig sein. Marlies eilt zwischen den Büros hin und her,

beantwortet Anrufe, schreibt schnell eine Mail und zwischendurch

beantwortet sie die What’s App – Nachrichten, um ihre Freizeittermine zu koordinieren.

Manchmal kommt ihr Chef am frühen Nachmittag noch mit einer Extra-Aufgabe,

die am besten schon gestern erledigt sein sollte. Marlies ist gut in ihrem Job.

Sie ist bekannt dafür, dass sie alles gut hinbekommt. Deshalb gibt ihr Chef am liebsten

ihr diese Extra-Aufgaben. Marlies enttäuscht ihn nicht. Manchmal übernimmt

Marlies auch noch Aufgaben von Kollegen, wenn diese merken, dass sie es bis 16 Uhr nicht schaffen.

Marlies kann man immer fragen, sie ist immer hilfsbereit.

Am Abend kommt Marlies völlig erschöpft und gestresst nach Hause.

Letzten Samstag wäre sie am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben.

Sie war einfach nur fertig und ausgepowert. Aber sie hatten Karten für das Fußballspiel in Köln.

Da musste sie doch mit. Marlies Mutter macht sich Sorgen um Marlies.

Sie sähe so blass aus und sage kaum noch was, wenn sie am Sonntag bei ihr wäre.

Sie war doch immer ein fröhliches Kind. Jetzt schien sie nur noch Stress zu haben.

Auch Marlies weiß: So kann es nicht weitergehen. Sie bucht einen Kurs für autogenes Training.

Einmal in der Woche geht sie von nun an dorthin. 

Entspannungskurse allein reichen nicht

Wir wissen beide, dass dieser Kurs Marlies Erschöpfung nicht wird auflösen können. Du und ich wir können uns denken, dass Marlies das autogene Training hin und wieder am Abend machen wird. Sie wird merken, dass das aber auch nicht wirklich was bringt. Sie wird sich im Kurs zwar ganz gut entspannen können, aber zuhause fällt es ihr schwer. Marlies wird sich fragen: "Warum habe ich einfach keine Energie mehr?"

 

Ich behaupte ganz frech: Den Kurs hätte sich Marlies sparen können. Klar ist es besser als nix. Aber ein anderer Weg wäre noch besser. „Welcher denn?“, höre ich dich fragen. Es ist ähnlich wie mit der Ernährung: Wir sollten schauen, dass wir die Ent – Spannung immer nach einer Anspannung in unseren Alltag integrieren. Sie sollte Teil unseres Lebens werden. Noch besser ist es natürlich, das Übel wirklich an der Wurzel zu packen: Marlies Gedanken, ihre Ansprüche an sich und der Druck den sie selbst aufbaut. Klar, wir brauchen auch Herausforderungen. Unser Körper ist dafür bestens ausgerüstet. Er ist jedoch auch bestens dafür ausgerüstet nach stressigen, herausfordernden Zeiten wieder runterzufahren – wieder in einen entspannten Zustand zu kommen.

 

5 Denkfehler, die dich Energie und Leichtigkeit kosten.
Nach der An-Spannung sollte immer eine Ent-Spannung kommen. Nur so kann der Körper die Stresshormone optimal runterfahren

Allerdings braucht er Zeit und Möglichkeit dafür.

Wenn wir dagegen immer und immer weiter machen, uns noch mehr aufhalsen.

Wenn die eine Sache erledigt ist, uns gleich der nächsten zuwenden.

Und wenn der Arbeitstag vorbei ist, uns gleich in den Freizeitstress begeben,

dann gewöhnt sich unser Köper an dieses Stresslevel.

Unser Körper wird ständig mit Stresshormonen durchflutet.

Am Ende können wir gar nicht mehr entspannen.

Fühlen uns körperlich völlig verspannt und leiden unter Schlaflosigkeit. 

 

5 Denkfehler, die dich jeden Tag Energie und Leichtigkeit kosten!

1. Kurse im Autogenen Training gibt es doch schon so lange. Das muss doch gut sein!
Kurse sind an sich gut, weil sie dir einen Einstieg in ein entspanntes Leben strukturiert und mit Anleitung ermöglichen. Die Betonung liegt auf "Einstieg". Nach und nach solltest du deinen Alltag ebenfalls umstellen. Daher: Ich empfehle Achtsamkeitstraining oder Meditation. Denn beide Formen werden auch deinen Alltag nachhaltig beeinflussen. Anders als bei Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung, lernst du hier, wie du mit stressigen Situationen umgehen kannst. Außerdem lernst du, was du tun kannst, wenn du unter stressmachenden Gedanken leidest.
2. Hin und wieder eine Übung zu machen entspannt doch. Die Entspannung hält doch vor! Leider nicht. Du kannst noch so entspannt sein, kommt du anschließend hochgradig unter Druck - ist die ganze Entspannung weg.
Betrachte deine Tagesabläufe einmal ganz in Ruhe. Was stresst dich am meisten? Wo fühlst du dich häufig angespannt? Wo hast du besonders viel Zeitdruck? Sorge dafür, dass du nach stressigen Situationen immer kleine Pausen einbaust. Tu dir etwas Gutes. Schalte ab, auch wenn es nur 5 Minuten sind.
3. Ich gönne mir regelmäßig Pausen. Dann schau ich gerne mal bei Facebook & Co. rein. Das ist für mich entspannt! 
Das ist keine Entspannung, sondern Ablenkung. Du erholst dich nicht, sondern dein Gehirn wird weiterhin gefordert. Manchmal kommt noch hinzu, dass wir frustriert sind, weil es allen anderen anscheinend so viel besser geht. 
Diese Pausen sollten möglichst reizarm sein. Also nicht noch am Handy daddeln, einen Podcast anhören oder dich mit den Problemen deiner Kollegin vollschwatzen lassen. Gehe spazieren und genieße die frische Luft. Trinke genüsslich einen Kaffee – ohne Ablenkung oder höre dir eine richtig schöne ruhige Musik an.
4. So richtig abschalten und entspannen kann ich nur im Urlaub!
Für das Gehirn ist es kein Unterschied, ob du wirklich im Urlaub bist oder es dir nur vorstellst. Phantasiereisen eignen sich also hervorragend. Der Effekt der Entspannung ist der gleiche. Schwelge in schönen Erinnerungen! Stelle dir vor, du bist am Meer oder in den Bergen. Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst du? Kannst du die salzige Luft schmecken? Du hast Zeit - du fühlst dich frei
5. Ich achte schon sehr darauf, dass ich alles gut plane. Sogar kleine Pausen plane ich ein! 
Verplane nur 70% deiner Zeit, dann wirst du nicht so schnell unter Zeitdruck kommen. Schau, dass du in deiner Freizeit genug Zeit für „NICHTS“ einplanst: Puffer, wenn etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt oder für die Tage an denen dein Energielevel niedrig ist. Wir sind halt keine Maschinen. Es gibt Tage, da schaffen wir total viel mit Leichtigkeit und anderen fällt es uns schwer: Wir schaffen viel weniger als sonst. Lasse dich davon nicht frustrieren, sondern plane lieber etwas mehr Zeit ein. 

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