Wut - ein wunderbares Gefühl

Nicole Wendland Wirkung von Wut
Wut ist ein kraftvolles Gefühl, welches unterdrückt zu Krankheiten führen kann. Wut führt dich aber auch zu dir selbst, schenkt dir Freiheit und lässt dich das Leben intensiver und erfüllter erleben.

Wut ist ein kraftvolles Gefühl, welches unterdrückt zu Krankheiten führen kann. Wut führt dich aber auch zu dir selbst, schenkt dir Freiheit und lässt dich das Leben intensiver und erfüllter erleben.

Wut ist ein wunderbares Gefühl

Neulich bin ich mit einer 
flachen Wanne voll heißem 
Wasser von der Küche 
ins Bad gegangen. 
Vorsichtig, 
damit das Wasser nicht überschwappt. 

Schwipp, schwapp... 
obwohl ich vorsichtig ging, 
schwappte das Wasser hin und her. 
Höher, ich blieb stehen. 
Zu spät! 
Das Wasser hatte sich so aufgeschaukelt, 
dass es einfach weiter schwappte. 
Ich sah kommen, was passieren würde 
und konnte nichts weiter tun... 

Ein großer Schwall heißem Wasser 
schwappte auf den Holzboden. 
Interessiert kam Hundedame Elly hinzu, 
die ich nun mit der Wanne in den 
Händen verjagen musste. 

Es war nur heißes Wasser! 
Nicht wirklich schlimm. 

Genauso geht es aber auch mit 
dem Gefühl der Wut! 

WUT 
Manchmal schwappt es ebenso über. 
Wir sehen es kommen und können 
nichts dagegen tun. 

Wenn die Wut überschwappt...

Der Tropfen der das Fass zum Überlaufen 
bringt. 
Das eine Wort zu viel. 
… 

Und wumm... bricht die 
Wut aus uns heraus. 

Wut kann 
zerstörerisch, 
verletztend, 
gewaltig, 
gewalttätig 
destruktiv 
sein. 

Es ist DAS GEFÜHL, 
das in unserer Gesellschaft 
am häufigsten tabuisiert wird. 
Wut darf es nicht geben. 

Falls du jetzt erleichtert denkst, 
nicht mein Problem, 
ich habe mich unter Kontrolle... 

… dann trete ich dir jetzt unangenehm 
auf die Füße. 
Kontrolle heißt in den meisten Fällen: 
Die Wut wird wegdrückt. 
GESCHLUCKT 
Und da sitzt sie dann 
und kann nicht raus 
und wütet
rumort
sticht und 
bohrt in dir drin. 


Wut und Aggression gehören zu uns

Der liebe Gott (oder wer auch immer) 
hat uns NICHT umsonst die WUT 
mit die Wiege gelegt. 
Die Idee war NICHT 
möglichst viele Strategien zu finden, 
die Wut zu vermeiden. 

Wir haben die Fähigkeit wütend 
zu werden. Wir haben das Gefühl 
der Wut mitbekommen, 
also sollten wir auch wütend sein. 

In deinem Leben gibt es keinen Anlass 
zur Wut??? 
Nein??? 
Wirklich nicht??? 

Okay, ich glaube dir mal! 
Aber, dann entschuldige bitte, 
wenn ich dir noch mal auf die 
Füße trete: 

Könnte es ein, dass du 
ein Leben lebst, in dem du 
Situationen vermeidest, 
die dich wütend werden lassen. 

Könnte es sein, dass dein Leben 
wie ein warme "Wohlfühlbadewanne" ist? 
Könnte es sein, dass du zwar nie wütend 
bist, aber auch andere intensive Gefühle 
in deinem Leben vermisst? 

Huuuups!!!! 
Ich hoffe, ich habe nicht zu fest zugetreten. 
Wenn doch, besteht ja eine kleine Chance, 
dass du doch wütend wirst. Dann ist ja alles 
in Ordnung. 

Wut nutzen

Wut kann nämlich durchaus positiv sein,
weil 
… du die Dinge plötzlich ganz klar siehst
… deine echten Bedürfnisse wahrnimmst 
… klärend sein
… du Grenzen setzt
… sie dir Energie gibt
… weil sie Energien generiert, von denen 
     du nichts wusstest 

Im tibetischen Buddhismus heißt es 
sogar, dass wir uns eine kleine Flamme
der Wut erhalten sollen, weil sie Klarheit 
gibt. 

Wut ist ein Gefühl, das auftritt, 
… wenn wir uns ohnmächtig fühlen
… wenn andere immer wieder unsere 
    Grenzen übertreten 
… wenn andere immer wieder unsere 
    Bedürfnisse missachten 
… wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen

Aber auch, wenn 
… wir erleben, dass andere verletzt werden, 
     oder ungerecht behandelt werden. 



Gefühle entziehen sich dem Verstand

Vielleicht denkst du jetzt, ja aber... 
… da kann man doch sachlich mit umgehen, 
… da braucht man ja nicht gleich wütend werden
… das kann man doch auch anders klären. 

Wir werden nicht wütend, weil wir wütend werden 
wollen: Es ist etwas, was uns die Evolution mitgegeben 
hat: Die Wut setzt Energien frei, damit wir überleben können. 
Die Wut entzieht sich einer bewussten Entscheidung. 
Ich kann mich nicht dafür entscheiden wütend zu werden, 
sondern ich BIN wütend. 

Die Frage ist, wie gehe ich dann mit der Wut um? 
Ich könnte Teller schmeißen, schreien, treten, 
wenn meine Kinder mich zur Weißglut bringen 
(und ja, das kommt schon mal vor). 
Das wäre zerstörerisch! 


Meine wöchentliche Mail: 

Wie du mit deiner Wut umgehen kannst

Ein guter Weg mit der Wut umzugehen ist: 
- das Gefühl der Wut erstmal fühlen, wahrnehmen
- die Situation wahrnehmen "Warum werde ich gerade so
  wütend?" 


- Die Wut auflösen, indem ich 
  … sage, was mich stört
  … das einfordere, was mir gerade wichtig ist. 

Funktioniert aber nicht immer??? 
Nein, tut es nicht. Meine Kinder sind da manchmal 
SEHR unsensibel. Ich gehe dann weg. 
Ich stehe auf, nehme meinen Teller und esse 
woanders. 

Ja, das ist nicht immer so einfach. 
Bestimmt fallen dir jetzt 1000 Situationen ein, 
in denen man nicht einfach weggehen kann. 


WICHTIG ist es jedoch: 
Gestehe dir deine Wut zu. Erlaube dir, 
wütend zu sein. Vielleicht kannst du die 
Situation auch erst am nächsten Tag klären. 
Erwarte jedoch nicht, dass alle anderen mit 
deiner Lösung einverstanden sind. 
Es geht darum Grenzen zu setzen. 
Bis hierher und nicht weiter! 

Eines kann ich dir sagen: 
Im Laufe meines Lebens bin 
ich natürlich schon öfter mal wütend gewesen. 
Immer wenn ich es geschafft habe, das 
Gefühl der Wut als Ausgangspunkt zu nehmen, 
um die Sache zu klären, um meinen Standpunkt 
klarzumachen, um eine Grenze zu ziehen - 
DAS WAR IMMER GUT - IMMER! 

Erlaube dir wütend zu sein, 
mache dich nicht schlecht deswegen. 
Es ist durchaus in Ordnung auch mal 
zu sagen: Das macht mich wütend! 

Und noch was: 
Es gibt wirklich schlimmere Dinge auf 
dieser Welt, als mal auzuflippen, laut 
zu werden, eine Tür zu knallen. 
Sicher sollte das nicht zur Routine 
werden. 

Ganz deutlich möchte ich sagen, 
es geht mir NICHT darum gutzuheißen, 
wenn jemand seine Wut in verletzender, 
gewalttätiger Weise AUSAGIERT. 
UND MERKE: Auch Worte können 
verletzten sein und tiefe Wunden 
hinterlassen. 

Gefühle wollen gefühlt werden

 Es geht mir darum, dass du 
dir erlaubst, deine Wut zu FÜHLEN, 
deine Bedürfnisse WAHRZUNEHMEN
und dann respektvoll dafür einzustehen! 
Respektvoll DIR und den anderen gegenüber. 

ÜBRIGENS: 
Wenn wir nie auf einen Berg steigen, 
können wir auch nie die Aussicht genießen 
und dann federleicht hinabsteigen. 

Wenn wir nie die Leiter hochklettern, 
können wir nie die Rutsche runterrutschen. 
Wem nie total heiß war, weiß 
gar nicht, was für ein Genuss ein Eis 
sein kann. 
Wer nie richtig durstig war, 
weiß nicht wie gut Wasser schmeckt. 

Wer seine Gefühle nicht intensiv spürt, 
kann auch die Gefühl wie Freude oder 
Liebe nicht richtig intensiv fühlen. 

Das Leben gibt es nicht als Wellnesspaket. 
Wer die Sonne will, muss auch den Regen 
hinnehmen (zumindest hier in Deutschland ;-) 

Wer die Freude, die echte Freude will, muss
sich auch die Wut erlauben. Sie ist sowieso
in dir "angelegt". Du entscheidest jedoch, ob 
du sie runterdrückst und darüber krank wirst.
Unterdrückte Wut blockiert Energien, 
die zu Krankheiten werden können. 
Unterdrückte Wut verbittert und verhärtet - 
mental und körperlich! 

Fühle deine Wut und nutze sie
in einer konstruktiven Art und Weise. 

Wut kann, richtig genutzt, frei machen. 

 

Meditation ist ein wunderbarer und 

schöner Weg in Kontakt mit deinen 

Gefühlen zu kommen. 

 

Du lernst, deine Gefühle und damit auch 

deine Bedürfnisse sehr früh wahrzunehmen. 

Das gibt dir Chance, achtsamer und bewusster 

zu reagieren. 

 

Meditation hilft dir mit dir selbst in Kontakt 

zu kommen. 

DICH WIEDER SELBST ZU FÜHLEN. 

Unterdrückte Wut macht krank

Wut, die nicht gefühlt wird, setzt sich 
im Körper fest. Durch unterdrückte Wut

können Krankheiten entstehen. Energie wird

blockiert.

Energie-Behandlungen können 
diese lösen. Yoga ist ebenfalls ein sehr sanfter Weg. 
Durch Meditation lernst du, deine Gefühle wahrzunehmen
und zu beobachten, sodass du bewusst entscheiden kannst, 
wie du damit umgehst. 

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